Kühl bleiben – Energiesparen
Die heissen Junitage haben mancherorts Temperaturrekorde gebrochen und deutlich gezeigt: Die Wärme staut sich den Gebäuden und macht uns zu schaffen. Einige einfache Massnahmen, helfen die Hitze gut zu überstehen. Die Energieberatung Region Winterthur bietet dazu auch neu die Beratung «Sommerlicher Wärmeschutz»
Die Juni-Hitzewelle ist früh gekommen, hat lange gedauert und brachte rekordhohe Temperaturen. Und die traditionell heissteste Zeit steht erst noch bevor, die sogenannten Hundstage von Ende Juli bis Ende August. Höchste Zeit also, sich für die Wohnung oder das Einfamilienhaus eine Klimaanlage anzuschaffen?
Abgesehen davon, dass Klimageräte viel Platz und Strom brauchen, sind sie laut und erzeugen im Aussenraum Abwärme, die wieder in die Räume zurückströmt.
Stattdessen helfen einige einfache Massnahmen, die eigenen vier Wände vor zu grosser Hitze zu schützen.
- Sonne draussen halten: Die grösste Wärmequelle ist die direkte Sonneneinstrahlung. Tagsüber gilt deshalb Storen herunterzulassen oder Fensterläden zu schliessen. Auch Fenster und Türen müssen geschlossen sein, damit die Wärme nicht ins Innere dringt.
- Warme Luft abführen: In der Nacht und den frühen Morgenstunden, also dann, wenn die Aussentemperatur tiefer als die Innentemperatur liegt, ist Querlüften eine effektive Massnahme. Mit Durchzug gegenüberliegender Fenster oder Türen lässt sich die angestaute Wärme abtransportieren. Ausserdem führt das Lüften über einen längeren Zeitraum auch zur Abkühlung des Gebäudes, so dass am nächsten Tag das Aufheizen verzögert wird.
- Wärmequellen im Innern vermindern: Elektrische Geräte geben Wärme ab und tragen ebenfalls zur Überhitzung von Räumen bei. Wichtig ist deshalb, Geräte nicht im Stand-by-Modus zu belassen, sondern vollständig auszuschalten.
- Effizientes Licht: Neben den Geräten schenkt die Beleuchtung ein – sowohl bezüglich des Stromverbrauchs als auch der Wärmeabgabe. Halogen-Lampen wandeln bespielsweise nur rund 10% der elektrischen Energie in Licht um und geben die restlichen 90 % als Wärme ab. Weil eine LED Beleuchtung bei gleicher Lichtausbeute 80-90 % weniger Strom braucht, ist auch die Wärmeabgabe deutlich geringer.
- Gefühlte Temperatur senken: Ventilatoren sind im Gegensatz zu Klimageräten sehr energieeffizient. Sie sorgen in langsam laufenden Betrieb für leichten Luftzug, was eine gefühlte Reduktion der Temperatur von 3 bis 5°C zur Folge hat. Die natürliche Luftzirkulation ist zudem schonender als der kalte Luftstrom von Klimageräten.
Wer Pflanzen liebt kann sich zusätzlich deren natürliche Wirkung der Abkühlung zu Nutze machen. Pflanzen auf Fenstersimsen, Balkonen und Terrasse spenden Schatten und kühlen die unmittelbare Umgebung durch Verdunstung.
Jetzt beraten lassen
Hitzeperioden werden tendenziell länger und intensiver. Neben kurzfristigen einfachen Massnahmen lohnen sich für Hauseigentümerinnen und -eigentümer Investitionen in den sommerlichen Wärmeschutz. Die Energieberatung Region Winterthur bietet neu eine kostenlose Beratung, die aufzeigt, wie sich Überhitzung vermeiden, Energie sparen und gleichzeitig der Wohnkomfort steigern lässt.
Das Angebot umfasst eine individuelle Analyse, um zu eruieren, wo das Gebäude im Aussen- und Innenbereich besonders hitzeanfällig ist. Darauf aufbauend vermittelt die Beratung massgeschneiderte Lösungen – von Aussenjalousien über begrünte Fassaden bis hin zu intelligenten, energieeffizienten Lüftungssystemen. Ferner zeigen die Energiefachleute die finanziellen Fördermöglichkeiten für Gebäudemodernisierungen auf.
Mit vielen weiteren Stromspar-Tipps hilft die Energieberatung Region Winterthur weiter.
Energieberatung Region Winterthur
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